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Aus der Zeit von 800.000 bis 18.000 v. Chr. sind die ersten Menschen im Raum Salzburg nachweisbar. Aus einer Zeit, wo das Land noch mit Gletschern und Eis bedeckt war. Diese ersten Menschen waren noch nicht sesshaft, sondern Jäger, Fischer und unstete Sammler und folgtem dem Wild auf dessen Spuren.
Östlich von Hallein, auf dem Schlenken und in einer Höhle am Oberrainerkogel bei Unken, fand man nicht nur die Knochen des erlegten Wildes, wie Bären und anderem Wild, sondern auch die Werkzeuge der Menschen von damals, wie zum Beispiel primitiv gefertigtes Werkzeug und auch Waffen in Form von durchbohrten Knochen und Klingen aus Hornstein.
Im heutigen Stadtgebiet von Maxglan
deutet ein Fund aus der mittleren Steinzeit (ca. 18.000 bis 4500 v. Chr.) von Geräten aus Feuerstein, auf die Anwesenheit von Menschen hin.
Im Zigeunerloch bei Elsbethen
wurde ein Kindergrab aus der Zeit des frühen 6. Jahrtausend v. Chr. gefunden, was auf die Anwesenheit von Menschen schließen lässt.
Es war nicht leicht für die Menschen der Eiszeit.
Es grenzt an ein Wunder, dass diese es trotz der Kälte schafften zu jagen und das Leben gegen die extremen Witterungsverhältnisse zu behaupten. Sie erlegten furchtlos die großen gefürchteten Höhlenbären und behaupteten sich gegen andere Wildtiere.

Nach dem Ende der letzten Eiszeit, (4500-2000 v. Chr.) in der Jungsteinzeit, entwickelte sich der Mensch in eine neue Richtung: aus den Jägern, Sammlern und unsteten Fischern und Nomaden wurden Menschen, die sich in guten Gegenden niederließen und sich zu Ackerbauern und Viehzüchtern entwickelten. Sie domestizierten wilde Tiere zu Haustieren und lösten sich auf aus der Abhängigkeit zur Umwelt und den Witterungseinflüssen, in dem sie begannen Häuser und Dörfer und Siedlungen zu bauen.